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Der schlimmste Mensch der Welt

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Der schlimmste Mensch der Welt | Trailer

Der schlimmste Mensch der Welt | Kritik

Der norwegische Autorenregisseur Joachim Trier dreht Filme über junge Menschen, die nicht so recht wissen, wohin mit sich und ihrem Leben. Zum Abschluss seiner Oslo-Trilogie ist er mit Der schlimmste Mensch der Welt nach zwei ambitionierten Jungschriftstellern („Auf Anfang“, 2006) und einem suizidalen Ex-Drogensüchtigen („Oslo, 31. August“, 2011) nun bei der Endzwanzigerin Julie (Renate Reinsve) angekommen. Julie ist nicht der schlimmste Mensch der Welt, hat aber das Generation-X-Problem: Sie weiß nicht, was sie will. Medizin studieren? Doch lieber Psychologie! Nein, Fotografin werden, das will Julie. Kinder kriegen aber auf keinen Fall. Den älteren Comiczeichner Aksel lieben, ja, aber der hat so viele Freunde mit Kindern, mit denen er beim Essen über Freud spricht, das ist so erwachsen und verkopft, und überhaupt: Wo ist das wilde Flimmern der Leidenschaft? Bei dem gleichaltrigen Eivind – aber der liest ja nie ein Buch und arbeitet nur im Kaffeeladen … Joachim Trier schickt Julie wie seine früheren Protagonisten auf eine mäandernde Tour de Force durch die Optionen des Daseins, mit langen Dialogszenen und Spielereien wie Comicszenen und einer Welt, die in Julies Liebestaumel um sie herum stehenbleibt. Am Ende muss in Julie die nicht ganz neue, jedoch zeitlose Erkenntnis reifen: Der Umweg führt ans Ziel… vs

Der schlimmste Mensch der Welt | Fotos

  • Der schlimmste Mensch der Welt (Filmbild 4)
  • Der schlimmste Mensch der Welt (Filmbild 2)
  • Der schlimmste Mensch der Welt (Filmbild 3)
  • Der schlimmste Mensch der Welt (Filmbild 5)

Der schlimmste Mensch der Welt | Besetzung

Der schlimmste Mensch der Welt (Poster)