The Other Side Of The River – No Woman, No Revolution

„Muss man sehen“ kulturmovies

The Other Side Of The River - No Woman, No Revolution | Kritik

Antonia Kilian ist mit ihrem Dokumentarfilm „The other Side of the River“ ein detaillierter Blick in die kurdische Gesellschaft gelungen, die sich in Syrien nicht nur militärisch gegen den IS wehrt. Die Regisseurin hat über Monate die 19jährige Hala begleitet, die zunächst in einer kurdischen Frauenverteidigungseinheit an der Waffe ausgebildet wird und dann in ihrer Heimatstadt Minibij eine Anstellung als Polizistin erhält. Der Kampf gegen den Islamischen Staat, gegen das Patriarchat und die Befreiung der Frauen weltweit stehen auf ihrer Agenda. Antonia Kilian lässt die Frauen – vorneweg Hala – reden. Und sie haben viel zu erzählen. Antonia Kilian fängt mit der Kamera aber auch Gefühle ein: Wenn Hala am Lagerfeuer vergisst, dass sie gefilmt wird, und ihr Gesicht innerhalb einer Minute des Innehaltens vom Lachen wechselt zum Ausdruck des Schmerzes und der Trauer, die in ihr stecken; wenn sie dann durch den Zuruf einer Mitkämpferin zurückgeholt wird in die Gemeinschaft und ihr Gesicht sich wieder öffnet: Dann zeigt sich, dass dies mehr ist als ein Dokumentarfilm, sondern ein Drama, das die Realität schrieb. jw

The Other Side Of The River - No Woman, No Revolution | Fotos

The Other Side Of The River - No Woman, No Revolution | Besetzung

The Other Side Of The River - No Woman, No Revolution (Poster)
  • Originaltitel The Other Side of the River
  • Regie Antonia Kilian
  • Entstehungsjahr 2021
  • Land Deutschland
  • Filmlänge 95 min
  • Filmstart 27.1.2022
  • FSK 12
  • Genres Dokumentation

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