Sechs Tage unter Strom – Unterwegs in Barcelona

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Sechs Tage unter Strom - Unterwegs in Barcelona | Kritik

Die Installateure Valero (Valero Escolar) und Pep (Pep Sarrá) sind seit vielen Jahren ein eingespieltes Team, aber jetzt will Pep in Rente gehen. Ersetzen soll ihn der Marokkaner Moha (Mohamed Mellali), der noch an seinem Katalanisch feilt und erst mal eine Woche Probezeit absolvieren soll. Zeit genug für den sturen Valero, zu versuchen, ihn mit fiesen Worten wieder wegzuekeln …

„Sechs Tage unter Strom“ hat Züge einer Culture-Clash-Komödie, mit den schrillen Farcen aus Frankreich aber nichts gemein. Regisseurin Neús Ballus setzt dagegen auf Handkamera und einen fast dokumentarischen Stil. Dadurch fühlen sich ihre Figuren wie echte Menschen an – wohl nicht umsonst haben die Schauspieler dieselben Namen wie ihre Rollen. Angenehm unaufgeregt, mit sanftem Humor schaut Ballus ihnen bei ihrem Alltag zu, in dem sie ihre Arbeit oft eher schlecht als recht verrichten. Highlight sind dabei die seltsamen Kunden, in deren Wohnungen es das Trio verschlägt: ein Hundertjähriger, der Moha Diät-Tipps gibt, eine freizügige Fotografin oder ein Paartherapeut, der für die lange fällige Aussprache zwischen Valero und Moha sorgt. (mj)

Sechs Tage unter Strom - Unterwegs in Barcelona | Fotos

Sechs Tage unter Strom - Unterwegs in Barcelona | Besetzung

Sechs Tage unter Strom - Unterwegs in Barcelona (Poster)

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