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The Ides of March – Tage des Verrats

The Ides of March - Tage des Verrats (Poster)

Bewertung

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Filminhalt

An den Iden des März, den 15. Tag des Monats, wurde Julius Cäsar ermordet. Um Mord geht es auch in George Clooneys vierter Regiearbeit, allerdings um politischen Mord. Wahlkampfmanager Stephen (Gosling) will Gouverneur Morris (Clooney) zum demokratischen Präsidentschaftskandidaten machen. Dazu muss Morris die Vorwahlen in Ohio gewinnen. Ein Treffen mit dem Kampagnenmanager des Gegners und eine Affäre reißen Stephen in einen Strudel aus Intrigen und Verrat. Doch der Youngster lernt schnell … Clooney siedelt seine in kühlen Tönen und im Halbdunkel gehaltene Leinwandversion des Theaterstücks „Farragut North“ in Hotelzimmern, Büros und leeren Ballsälen an, in denen desillusionierte Männer um die Macht ringen. Der Film beackert (manchmal etwas didaktisch) die zeitlose Frage „Tust du das Richtige oder das, was dich zum Sieger macht?“ Die meisten Figuren wählen letzteres – und sind wie Stephen doch Opfer, denn sie „morden“ ihre Kontrahenten und opfern ihre Vertrauten, um zu überleben. In der US-Politik, in der Welt, so Clooneys Aussage, gewinnt der, der seine Ideale am schnellsten aufgibt. (vs)

  • The Ides of March - Tage des Verrats (Filmbild 2)
  • The Ides of March - Tage des Verrats (Filmbild 3)
  • The Ides of March - Tage des Verrats (Filmbild 4)
  • The Ides of March - Tage des Verrats (Filmbild 5)