The Faculty

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Grundrezept für einen Horrorfilm: Man nehme den Loser, den Sportler, den Freak, eine Prinzessin, eine Ausgeflippte und eine Erotische, wie sie in jeder Highschool-Soap rumhängen. Dann gebe man Ekel-Schock-Effekte wie durchbohrte Hände oder Würmer unter der Haut dazu, schüttle kräftig und durchziehe den Brei mit der leicht abgewandelten Geschichte der “Körperfresser”: Außerirdische setzen Larven in Menschen, in diesem Fall Lehrer, die daraufhin
zu seelenlosen Instrumenten der Invasoren mutieren. Die daraus folgende Frage “Wer ist schon infiziert, wer ist noch er selbst?” läßt sich mit Huaahhh-Effekten aus dem Grundbaukasten der Horrorbastler (Kamerafahrten durch dunkle Gänge auf die Schulter einer verängstigten Person) garnieren. Drehbuchautor Kevin Williamson hat kürzlich Wes Craven mit “Scream” eine überraschungsreiche Ironisierung seiner eigenen Filme ermöglicht. Robert Rodriguez hat denselben Anspruch, fremde Welten voller geheimnisvoller Energie zu schaffen. Bei “From Dusk till Dawn” ist es ihm ja auch gelungen, aber im Genre SciFi-Horror aber ist er Lehrling und backt reichlich kleine Brötchen. (cor/ jub)

The Faculty (Poster)