Siegfried Wagner: SONNENFLAMMEN (op. 8, 1912)

Kurz nach Ende des 1. Weltkriegs erzählt Siegfried Wagner in seiner 8. Oper die Geschichte eines gestrandeten Deserteurs im untergehenden Kaiserreich. Die Tragödie spiegelt die Stimmung in Deutschland zur Entstehungszeit als Tanz auf dem Vulkan wider, mit deutlichen Parallelen zur Gegenwart. Irisierende Klangflächen, rhythmisch packende Ensemblesätze und leidenschaftliche Kantilenen kennzeichnen die symbolstarke Tonsprache Siegfried Wagners.

Siegfried Wagner: SONNENFLAMMEN (op. 8, 1912) (Poster)