Resistance – Widerstand

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Resistance - Widerstand | Kritik

Der junge Jude Marcel Mangel (Jesse Eisenberg) will nicht die Schlachterei seines Vaters übernehmen, sondern Schauspieler werden– auch wenn ihn jeder aufgrund seiner pantomimischen Chaplin-Imitation für einen Clown hält. Ein Freund bittet ihn, bei der Ankunft von 123 jüdischen Waisenkindern an der Grenze die Kleinen mit seinen komischen Künsten zu unterhalten. Marcel ziert sich erst, aber als er sieht, dass seine Flamme Emma (Clémence Poésy) bei der humanitären Aktion mitmacht, ist er dabei. Und bleibt auch.

Als die Nazis allerdings kurz vor dem Einmarsch in Frankreich stehen, müssen Marcel, Emma und sein Bruder mit den Kindern nach Limoges. Doch je stärker die Angst davor wird, von den Nazis entdeckt zu werden, desto mehr regt sich in Marcel, der sich den französischen Nachnamen Marceau geben hat, aktiv etwas gegen die Besatzer zu tun. Er schließt sich mit Emma, deren Schwester und seinem Bruder dem französischen Widerstand an. Die drei landen in Lyon – und damit im Herrschaftsgebiet des grausamen Nazi-Schlächters und Gestapo-Chefs Klaus Barbie (Matthias Schweighöfer) …

Kaum bekannt, aber wahr: Der weltberühmte Pantomime Marcel Marceau war als junger Mann in der Resistance aktiv und rettete Hunderte jüdische Kinder vor den Nazis. Sein Vater wurde im KZ ermordet. vs

Resistance - Widerstand | Fotos

Resistance - Widerstand | Besetzung

Resistance - Widerstand (Poster)