Resident Evil

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Hand aufs Männerherz: Der Verfilmung eines höchst erfolgreichen Videospiels mit Milla Jovovich und Michelle Rodriguez (aus „Fast and the Furious“) in den Hauptrollen kann man mit Kritikerargumenten nicht den Schauwert rauben. Ist auch gar nicht nötig, denn Regisseur Paul Andersons „Event Horizon“ fiel durch atmosphärische Dichte und korrekte Vorbilder wie „2001“ und „Solaris“ positiv auf. Hier mixt er etwas steril „Night of the living Dead“ und die nächste „Star Trek“-Generation”: In einem gigantischen Gen-Labor geht’s Level um Level gegen einen entwischten Virus und ein Heer von Zombies. Clever kalkuliert, in Berlin gedreht, teilweise mit D-Mark finanziert: „Resident Evil“ zählt zu den besten deutschen Science-Fiction-Filmen seit „Metropolis“. Aber was heißt das schon? (rk)

Resident Evil (Poster)