Pelikanblut – Aus Liebe zu meiner Tochter

„Muss man sehen“ kulturmovies

Es gibt wohl kaum eine deutsche Schauspielerin, die Gefühle so brillant nach innen spielt wie Nina Hoss. Starke emotionale Regungen sucht man bei der 45-Jährigen auf der Leinwand vergeblich, bei Hoss sind minimalste Regungen Ausdruck stärkster emotionaler Tumulte. Dafür sucht sie immer die Grenzerfahrungen – und ihre Figuren müssen da mit. In Pelikanblut – Aus Liebe zu meiner Tochter geht Hoss wieder an die Grenze, und darüber hinaus: Sie adoptiert als Pferdetrainerin Wiebke eine fünfjähriges bulgarisches Mädchen, das sich bald als äußerst aggressiv und emotional instabil herausstellt. Hoss will als Mutter nicht aufgeben – und beginnt eine zweifelhafte Behandlung des Mädchens. vs

Pelikanblut (Poster)