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Nicht ganz koscher – Eine göttliche Komödie

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie | Trailer

Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie | Kritik

Das Schicksal meint es nicht gut mit dem ultraorthodoxen Ben (Twersky) muss von Jerusalem ins ägyptische Alexandria eilen, um die dortige jüdische Gemeinde vor der staatlichen Auflösung zu retten. Weil er jedoch den Flug verpasst, bleibt ihm nur der Landweg. Doch erst werfen ihn muslimische Mitreisende aus dem Bus, dann geht der Lastwagen des Beduinen Adel (Omari) zu Bruch und die beiden müssen die Wüste Sinai zu Fuß durchqueren. In dieser Notlage ist man aufeinander angewiesen und kann sich – jenseits interkultureller Unterschiede – auf ganz menschliche Weise näherkommen.

Merkwürdige, archaische Regeln und Rituale, das lernen die wortkargen Männer, gibt’s offenbar in allen Glaubensgemeinschaften. „Nicht ganz koscher“ erzählt diesen besonderen Culture Clash als Roadmovie mit leisem und subtilem Humor, der stets die Ernsthaftigkeit des Themas im Blick behält. Geerdet wird dieses durchaus märchenhaft-idealistische Plädoyer für Verständigung und Akzeptanz durch die gleichermaßen herb-schöne wie unerbittlich lebensfeindliche Landschaft, die wesentlich zur Atmosphäre dieser Komödie beiträgt. ascho

Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie | Fotos

  • Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie (Filmbild 4)
  • Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie (Filmbild 2)
  • Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie (Filmbild 3)
  • Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie (Filmbild 5)

Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie | Besetzung

Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie (Poster)