Zum Inhalt springen

Micmacs – Uns gehört Paris!

„Muss man sehen“ kulturmovies

Micmacs - Uns gehört Paris! | Kritik

2001 entführte uns Jean-Pierre Jeunet in „Die fabelhafte Welt der Amélie“, 2010 ist es der Kosmos von Bazil (Dany Boon), den der Regisseur durchdringt. Und Bazils Paris ist nicht weniger fabelhaft als das von Amélie, auch wenn der von tragischen Ereignissen geprägte Auftakt keinen vor skurrilen Einfällen, märchenhafter Bildsprache und Komik strotzenden Film erwarten lässt: Der Vater von Klein-Bazil wird von einer Landmine ins Jenseits befördert, als Erwachsener bekommt Bazil eine Kugel in den Kopf geschossen. Er überlebt, kann aber jederzeit tot umfallen. Job, Wohnung und seine Habseligkeiten sind futsch. Erst, als er durch Zufall die Wurzeln des Übels in Form zweier Waffenhändler ausfindig macht, bekommt Bazils Leben wieder einen Sinn. Mit Hilfe seiner neuen Freunde, einer bunt zusammengewürfelten Truppe von Außenseitern, vom senilen Spielzeugerfinder bis zur liebestollen Schlangenfrau, spielt er die skrupellosen Konzernchefs gegeneinander aus. Fantasievoll und bilderbogenbunt wie „Amélie“, und dazu noch selbstironisch – Jeunets „Micmacs“ ist rundum fantastisch. (kab)

Micmacs - Uns gehört Paris! | Fotos

  • Micmacs - Uns gehört Paris! (Filmbild 2)
  • Micmacs - Uns gehört Paris! (Filmbild 3)
  • Micmacs - Uns gehört Paris! (Filmbild 4)
  • Micmacs - Uns gehört Paris! (Filmbild 5)

Micmacs - Uns gehört Paris! | Besetzung

Micmacs - Uns gehört Paris! (Poster)