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Maria träumt – Oder: Die Kunst des Neuanfangs (2022)

Maria träumt - Oder: Die Kunst des Neuanfangs (2022) (Poster)

Trailer

Bewertung

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Filminhalt

Maria (Karin Viard) hat eine Stärke: Sie kann gut putzen. Ansonsten hat sie nie viel aus sich gemacht, trägt langweilige Klamotten und eine unvorteilhafte Frisur, lebt in einer Routine-Ehe in der Pariser Vorstadt und hat es lange aufgegeben zu träumen. Sie gönnt sich nur die Freiheit, im Vorortzug Gedichte zu schreiben. Als die alte Dame, in deren Haushalt sie 20 Jahre lang sauber gemacht hat, plötzlich stirbt, muss sich Maria einen neuen Job suchen. Den findet sie an der Kunsthochschule – wo sie gleich am ersten Tag eine Kunstinstallation, die sie für Müll hält, abräumt. Hubert (Grégory Gadebois), der grummelige Hausmeister, bewahrt sie aber vor dem Rausschmiss.

Als sich Marie und Hubert von der talentierten, aber chaotischen Studentin Naomie einspannen lassen, ihr bei ihrer Abschlussarbeit zu helfen, entsteht zwischen den beiden eine vorsichtige Romanze – vorsichtig deshalb, weil sich beide zeitlebens nie etwas getraut haben. Doch kann sich Maria wirklich überwinden, ein neues Leben anzufangen? Karin Viard spielt die Titelheldin in der Komödie „Maria träumt – oder: Die Kunst des Neuanfangs“ (ab 19. 1. im Kino) naiv und aufrichtig, offen und verletzlich, aber auch willensstark, wenn es sein muss – eine großartige Charakterstudie, die erst recht im Zusammenspiel mit dem eigenbrötlerischen Hubert und diversen überkandidelten Kunsthochschultypen funktioniert und dabei einen stillen, eindringlichen Humor entwickelt.

  • Maria träumt - Oder: Die Kunst des Neuanfangs (2022) (Filmbild 2)
  • Maria träumt - Oder: Die Kunst des Neuanfangs (2022) (Filmbild 3)
  • Maria träumt - Oder: Die Kunst des Neuanfangs (2022) (Filmbild 4)
  • Maria träumt - Oder: Die Kunst des Neuanfangs (2022) (Filmbild 5)

Vorstellungen