Kosmetik des Bösen: Ein teuflisches Spiel

„Kosmetik des Bösen“: ein raffinierter Thriller um menschliche Abgründe. Copyright: Koch Films
„Kosmetik des Bösen“: ein raffinierter Thriller um menschliche Abgründe. Copyright: Koch Films

Die deutsch-spanische Koproduktion Kosmetik des Bösen ist ein teuflisches Spiel um Wahrheit und Wirklichkeit. Der erfolgreiche Architekt Jeremiasz Angust (Tomasz Kot) wird in Paris von einer jungen Frau angesprochen. Vielleicht würde er mit ihr im strömenden Regen sein Taxi zum Flughafen teilen? Eine widerwillig geleistete Höflichkeit, die er schnell bereut. Jeremiasz verpasst wegen der Fremden, die sich als Texel Textor vorstellt, seinen Flug. In der Lounge des Flughafens drängt sie ihm ihre Geschichten auf. Jeremiasz ist von ihren Geständnissen zunehmend irritiert, aber er wird die Fremde einfach nicht los. Ihre Erzählungen vom Bösen sickern wie schleichendes Gift in ihn ein. Auch er hat ein dunkles Geheimnis: Seine Frau verschwand vor 20 Jahren spurlos. Je mehr Texel von ihrem angeblichen Mord an einer Frau erzählt, desto schwerer fällt es Angust zu unterscheiden, was real ist und was nicht. Hier lesen Sie mehr über den diabolischen Thriller

Kosmetik des Bösen: Teuflisches Spiel und raffinierter Film!

Kosmetik des Bösen“ basiert auf dem Roman von Amélie Nothomb; der Film ist ein teuflisches Spiel mit menschlichen Abgründen. Im Stile eines Claude Chabrol bohrt sich Regisseur Kiké Maíllo mit verführerischer Bösartigkeit unter das idealisierte Selbstbild seiner Hauptfigur, die die Kunst des Ausblendens perfekt beherrscht. Ein raffinierter Film über den klaffenden Abgrund zwischen Wirklichkeit und Anspruch des Menschen – und ein teuflisches Spiel mit Wahrheiten.