Frauen* Film Fest: Zum ersten Mal online

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Still aus „Quo vadis, Aida?“ ©Christine A. Maier/Deblokada

Das Internationale Frauen* Film Fest Dortmund+Köln ist in diesem Jahr zum ersten Mal auch online verfügbar. Das hängt mit der Corona-Pandemie zusammen, ist aber auch ein Vorteil für alle Interessierten, die die Reise nach NRW nicht antreten können oder wollen. Vom 15. bis 20. Juni präsentiert das Festival ein vielseitiges Programm, das mithilfe des Landes NRW im Vergleich zu den Vorjahren noch erweitert worden ist. So gibt es in diesem Jahr gleich zwei neue Sektionen und analog dazu zwei neue Auszeichnungen. Insgesamt bietet das Frauen* Film Fest 70 internationale Filme, Gespräche mit Gästen und ein Online-Studio.

„Wir sehen unser Online-Programm als Chance, das Filmfest ortsungebunden bekannter zu machen und dadurch auch den Kreis des Publikums zu erweitern“, so Festivalchefin Maxa Zoller. „Deshalb ergreifen wir unter den gegebenen Umständen diese Gelegenheit – wohl wissend, dass Online-Programme das Filmfest vor Ort nicht oder zumindest nur zum Teil ersetzen können.“

Im Zentrum steht natürlich erneut der Internationale Spielfilmwettbewerb. Dort tritt unter anderem der Film „Quo vadis, Aida?“ von Jasmila Žbanić an (Foto). Der Film folgt einer Lehrerin, die in den 90er-Jahren in die Wirren des Bosnienkriegs hineingezogen wird. Andere Kandidaten für den Preis, der mit 15 000 Euro datiert ist, sind etwa „Aurora“ von Paz Fábrega oder „The Man who sold his Skin“ von Kaouther Ben Hania.

Das ganze Programm des Festivals gibt es hier.

Tickets finden sich hinter diesem Link.