Filmfest Hamburg eröffnet mit „Große Freiheit“

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Franz Rogowski in "Große Freiheit". Bild: Piffl

Der Eröffnungsfilm für das diesjährige Filmfest Hamburg steht fest. Die deutsch-österreichische Ko-Produktion „Große Freiheit“ wird am 30. September im Cinemaxx am Dammtor das Festival einläuten. Der Film von Regisseur Sebastian Meise („Macondo“) konnte in diesem Jahr bereits bei den Filmfestspielen in Cannes in der Kategorie Un certain regard den Spezialpreis der Jury gewinnen. In „Große Freiheit“ geht es um einen bislang wenig beachteten Aspekt deutscher Nachkriegsgeschichte: dem erst 1994 endgültig abgeschafften „Schwulenparagraphen 175“. Hans (Franz Rogowski), der wegen seiner Homosexualität und diversen „Verstoßen“ mehrfach verhaftet wird, trifft im Gefängnis auf Viktor (Georg Friedrich), mit dem sich langsam eine Freundschaft entwickelt. Offizieller Kinostart für „Große Freiheit“ ist am 18. November.