Es ist nur eine Phase, Hase: Bestseller-Adaption im Kino

Es ist nur eine Phase, Hase

Man kann sich vorstellen, dass Es ist nur eine Phase, Hase für Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst ein gefundenes Fressen war. Seit „Stromberg“ wehrt sich der Schauspieler dagegen, als chauvinistisches Ekel gecastet zu werden. Und diese Beziehungskomödie gibt ihm einmal mehr Gelegenheit dazu. Denn als leidender Ehemann Paul kann er eine ungewohnte Zerbrechlichkeit demonstrieren.

Mit Ende 40 haben sich Paul und seine Frau Emilia (Christiane Paul) auseinander gelebt. Ob es das Alter ist, die Erziehung der drei Kinder oder schlicht die Routine des Alltags: Die Luft ist raus. Nach einem One-Night-Stand mit einem jüngeren Mann möchte Emilia eine Beziehungspause. Für sie eine Gelegenheit, sich wieder ins Leben zu stürzen – für Paul ein Albtraum. Gegen die Midlife-Crisis kämpft er mit Testosteron-Tabletten und einer Affäre an, mit mäßigem Erfolg. Seine Freunde sind groß im Sprücheklopfen, aber ansonsten auch keine Hilfe. Können Paul und Emilia jemals wieder zusammenfinden? Lest unsere Rezension zu „Es ist nur eine Phase, Hase“ hier.

„Es ist nur eine Phase, Hase“: Adaption eines Bestsellers

Für seine Tragikomödie hat sich Regisseur Florian Gallenberger eine überaus erfolgreiche Vorlage ausgesucht. Der gleichnamige Roman von Maxim Leo und Jochen Gutsch hat sich ein volles Jahr lang in den Top 3 der Spiegel-Charts gehalten und Leute in ganz Deutschland zum Schmunzeln gebracht. Das Buch hatte den Untertitel „Ein Trostbuch für Alterspubertierende“. An dieselbe Thematik, die Untiefen des Älterwerdens mit scharfem Blick und warmem Humor aufs Korn zu nehmen, wagt sich der Film nun auch.