Deutsche Filmpreise 2021: Die Nominierungen sind da

Tom Schilling Anzug Luftballon Hand Roter Ärmel
Tom Schilling in „Fabian“ | Foto: © Lupa Film Hanno Lentz DCM

Die Jury des Deutschen Filmpreis hat die 2021er Nominierungen bekanntgegeben. Am 1. Oktober werden in Berlin wieder die begehrten Lolas vergeben. Und dabei hat Dominik Grafs Film „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ die meisten Chancen, Preise abzuräumen. Die Filmpreis-Jury um Präsident Ulrich Matthes nominierte „Fabian“ insgesamt zehn Mal, darunter u.a. in den Kategorien Bester Spielfilm, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Beste weibliche Hauptrolle für die Schauspielerin Saskia Rosendahl. Die Verfilmung von Erich Kästners Buch ist ein später Sieg für den Schriftsteller, dessen Werk 1931 nur in gekürzter Fassung erschien und später von den Nazis verbrannt wurde. Mit stolzen sieben Nominierungen für den Deutschen Filmpreis bedachte die Jury Philip Stölzls Verfilmung der „Schachnovelle“ von Stefan Zweig.

„Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ zehnfach nominiert

„Fabian“ hat bei den Deutschen Filmpreisen 2021 die meisten Nominierungen erhalten. Der Film von Regisseur Dominik Graf handelt von Jakob Fabian, der im Berlin der 30er-Jahre einen gesellschaftlichen Abstieg erlebt. Schaut euch den Trailer unten auf unserer Seite an.

„ Graf gönnt sich: Das Tempo des Films ist gemütlich, kein Detail wird ausgespart. Gleich zwei verschiedene Stimmen erzählen uns in Kästners Worten, was wir eigentlich schon auf der Leinwand sehen. Doch die Länge ist wider Erwarten eine Stärke des Films: Sie gibt den Figuren Zeit zur Entfaltung und dem Publikum Gelegenheit, die Parallelen zur heutigen Gesellschaft zu finden.“, sagt unser Autor Matthias Jordan zu dem Film. Die ganze Rezension findet ihr hier.