Blinded by the Light: Bruce Springsteen als Inspiration

Schon 2002, als Gurinder Chadha mit ihrem Film „Kick it like Beckham“ die Schlangen vor den Kinokassen in die Länge trieb, nutzte die Regisseurin die Erzählweisen des Coming-of-Age-Dramas, um die Lebensumstände junger Britinnen mit indischen oder pakistanischen Wurzeln zu thematisieren. Selbst als Tochter panjabisch indischer Eltern im London der 60er- und 70er-Jahre aufgewachsen, spürt Chadha den großen Themen wie Identität und Zugehörigkeit nach, ohne dabei das Augenzwinkern zu vergessen. In ihrem neuen Film „Blinded by the Light“ erzählt sie mit viel Wärme, Humor und Feingefühl die Geschichte des Teenagers Javed, der in den 80er-Jahren nordöstlich von London in der englischen Stadt Luton aufwächst. Er ist gefangen zwischen der Intoleranz der britischen Gesellschaft auf der einen und den konservativen Vorstellungen seines Vaters auf der anderen Seite. Einen Ausweg findet Jarved in der Musik Bruce Springsteens: Die Texte vom Boss helfen Jarved dabei, seine Isolation zu überwinden und sich seiner eigenen, kreativen Stimme zu ermächtigen.

„Blinded by the Light“ kommt am 22. August ins Kino.

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