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Immaculate (2024)

Immaculate (2024) (Poster)

Trailer

Bewertung

„Kann man sehen“ kulturmovies

Filminhalt

Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der Katholischen Kirche hinsichtlich der Fülle von Horrorfilmen, die den Berufsstand der Nonnen immer weiter diskreditieren? Ist das blutige Grauen direkt hinter den Klostermauern wirklich so schlimm, und reichen Werwölfe, Vampire & Co. vor den Klostermauern nicht mehr aus? Doch Spaß beiseite. Die Zutaten für einen gelungenen Grusel sind in „Immaculate“ ja durchaus alle gegeben: düstere Gemäuer, Choräle im Kerzenschein, schwarze Gewänder – das ganze Programm. Aus den USA kommend, findet sich die Novizin Cecilia (Sydney Sweeney) in einem abgelegenen italienischen Kloster an dem Ort ihrer Erfüllung. Doch den dort lebenden Priestern und Nonnen ist nichts heilig – und dann wird Schwester Cecilia „unbefleckt“ schwanger. Ein Wunder Gottes oder ein schreckliches Verbrechen? Regisseur Michael Mohan („The Voyeurs“) hat die eigentlich recht originelle Story von „Immaculate“ mit etlichen Jumpscares, quietschenden Türen und vielen Zitaten des Horrorgenres unnötig aufgepeppt. Hauptdarstellerin und Co-Produzentin Sydney Sweeney („Wo die Lüge hinfällt“) rettet den soliden Thriller vor dem Mittelmaß.