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Helke Sander: Aufräumen (2023)

Helke Sander: Aufräumen (2023) (Poster)
  • Originaltitel Helke Sander: Aufräumen
  • Regie Claudia Richarz
  • Entstehungsjahr 2023
  • Land Deutschland
  • Filmlänge 86 min
  • Filmstart 7.3.2024
  • FSK 12
  • Genres Dokumentation

Bewertung

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Filminhalt

„Kommt rein, ich räume auf.“ Die Filmemacherin Helke Sander lässt uns hinein in ihre eigenen vier Wände, wo sie dann aus der frühen Zeit als aktivistische Feministin und Filmemacherin erzählt. Als eine der wenigen Frauen, die 1966 Regie an der Film- und Fernsehakademie studierte, nutzte Sander ihr Handwerk als Ausdruck ihres feministischen Engagements und prägt bis heute eine bedeutende weibliche Filmsprache. Der Dokumentarfilm führt uns in die späten 1960er Jahre, dicht an Helke Sanders Seite, die damals viele Frauen zur Teilnahme an der Frauenbewegung inspirierte. Wir sehen Ausschnitte aus Sanders Filmen, die diesen Einfluss veranschaulichen.

In der Gegenwart angekommen, entfernt von den schwarz-weißen Filmausschnitten, begleitet die Kamera die Feministin bei einer Rede, bei der sie auf den Widerspruch junger Feminist:innen stößt. Wie der Titel andeutet, räumt Helke Sander auch hinsichtlich ihrer früheren Haltung auf, indem sie anerkennt, dass der intersektionale Feminismus in ihrer Zeit vernachlässigt wurde, gleichzeitig äußert sie aber auch Kritik an der heutigen Gender- und Identitätspolitik. Regisseurin Claudia Richarz würdigt Sanders feministische Vergangenheit und lässt dennoch Raum für  Kontroversen der Gegenwart.

Vorstellungen