Heinrich Vogeler – Aus dem Leben eines Träumers

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Heinrich Vogeler - Aus dem Leben eines Träumers | Kritik

Bucheinbände, Möbel, Schokoladensammelbildchen – Heinrich Vogeler war nichts zu banal, als dass er es nicht mit seinen ornamentalen Jugendstildesign verschönert hätte. Um die Jahrhundertwende war das Allround-Genie einer der erfolgreichsten Künstler Deutschlands und mit der berühmteste in der neugegründeten Künstlerkolonie Worpswede. Doch mit dem 1. Weltkrieg zerbrach der Traum der selbstgestalteten Idylle. Marie Noëlle lässt in ihrem Film „Heinrich Vogeler – Aus dem Leben eines Träumers“ den künstlerischen wie privaten Lebensweg Vogelers in einer Mischung aus Spielszenen, Statements und historischem Material lebendig werden.

Florian Lukas spielt den Künstler sehr zurückgenommen, während  Johann von Bülow als Rainer Maria Rilke und Samuel Finzi als Auguste Rodin fast präsenter sind als die Hauptfigur. Der Maler Norbert Bisky hat in dieser Dokufiktion die Aufgabe, seine Gedanken zu Vogelers Phase des sozialistischen Realismus zu formulieren. ascho

Heinrich Vogeler - Aus dem Leben eines Träumers | Fotos

Heinrich Vogeler - Aus dem Leben eines Träumers | Besetzung

Heinrich Vogeler - Aus dem Leben eines Träumers (Poster)

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