Händler der vier Jahreszeiten

Es ist der Abgesang auf einen vermeintlichen Patriarchen. Den Ansprüchen seiner Mutter konnte Hans Epp nie genügen, seine große Liebe möchte ihn nicht heiraten, da er ihrer Familie nicht standesgemäß erscheint. So willigt er in eine Ehe mit Irmgard ein. Gemeinsam bekommen sie ein Kind, aber die Ehe ist gezeichnet von wenig Wärme und Mitgefühl. Stattdessen herrscht gegenseitiges Misstrauen. Mit einer stilisierten Theatralik zeichnet Rainer Werner Fassbinder die Zerstörung eines Mannes nach, der erst mit Gewalt, dann mit Lethargie auf den Druck, der auf ihm lastet, reagiert. damals schrieb die Presse „der beste deutsche Film seit dem Krieg“ (Süddeutsche Zeitung) „einer der wichtigsten deutschen Filme seit Jahren“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Händler der vier Jahreszeiten (Poster)