Für immer Shrek

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Ach, was bleibt ihm noch, dem domestizierten Mann mit Kindern? Er wickelt, füttert und bringt den Müll raus. Man(n) muss kein Oger sein, um von soviel Familienidylle irgendwann die Nase voll zu haben und etwas Dummes zu tun, das die Ehe ruiniert. Doch Shrek schafft es, mit einem magischen Vertrag gleich das ganze Königreich Weit Weit Weg ins Unglück zu stürzen. Um sein altes Leben zurückzubekommen, muss er es mit Neu-König Rumpelstilzchen und seiner von „Der Zauber von Oz“ und den „Harry Potter“-Filmen inspirierten Hexenarmee aufnehmen. Seine schwierigste Aufgabe ist allerdings, Fiona ein zweites Mal dazu zu bringen, sich in ihn zu verlieben – nur leider ist sie in der heraufbeschworenen Parallelwelt weder verzweifeltes Prinzesschen noch liebende Mutter, sondern eine amazonenhafte Selfmade-Frau und Kriegerin. Eigentlich ist „Für immer Shrek“ eine ganz gewöhnliche romantische Komödie, Kitsch inklusive – nur dass ein Esel mit losem Mundwerk, ein fett gewordener Kampfkater und jede Menge tanzender 3-D-Oger weitaus lustiger sind, als es Hugh Grant, Sandra Bullock und Co. je sein werden. (kab)

Für immer Shrek (Poster)