Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Zugegeben, es gibt Dinge, die man sehnlicher erwartet als einen Film, der die inhaltliche Lücke zwischen dem zweiten und dritten Teil von „The Fast and the Furious“ füllt. Ja, in der Tat wird den meisten Menschen nicht einmal aufgefallen sein, dass es da überhaupt einen Inhalt gab, schließlich besteht die Attraktivität der furiosen Filmreihe in flotten Flitzern und ansehnlicher Damenbegleitung. Daran hat sich auch jetzt nicht viel geändert. Allein, Vin Diesel ist zurück und müht sich gleich zu Beginn, unter Beweis zu stellen, dass er inzwischen gelernt hat, auch Melancholie auf der Leinwand rüberzubringen. Es ist Nacht, nur der Ex-Sträfling Dom Toretto (Vin Diesel) liegt noch wach, kämpft mit sich und verlässt dann doch die Frau, die er liebt. Das Klauen von Tanklastzügen und eine konstante Beziehung sind eben schwer in Einklang zu bringen. Zur Strafe sieht er die Verlassene kurz darauf im Sarg liegen. Die Suche nach dem Mörder führt Toretto wieder mit dem Undercover-Cop Brian O’Conner (Paul Walker) zusammen. Doch als sie sich nach einem Rennen an der mexikanischen Grenze unverhofft als Drogenschmuggler missbraucht sehen, sind die alten Rivalen einmal mehr aufeinander angewiesen. Es menschelt also ein bisschen, inmitten des ganzenfesch lackierten oder zerknautschten Blechs. Darüber hinaus bleibt alles bei allem. (rk)

Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile. (Poster)