Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit

Filminhalt

Es sind die Fünfzigerjahre in den Vereinigten Staaten von Amerika. Frauen dürfen weder als Polizeibeamtinnen arbeiten noch in Princeton studieren. Ruth Bader Ginsburg will diese Welt verändern. Sie studiert als eine von wenigen Frauen Jura an der Elite-Universität Harvard. Nach ihrem Abschluss als Jahrgangsbeste muss sie sich mit einer Stelle als Professorin zufriedengeben, obwohl sie lieber die Gerichtssäle erobern würde – ein Privileg, das ihren männlichen Kollegen vorbehalten ist. Dank ihres Mannes und Steueranwalts Marty wird sie eines Tages auf den Fall Charles Moritz aufmerksam. Trotz der aufopfernden Pflege seiner kranken Mutter wird Moritz nicht der übliche Steuernachlass gewährt – aufgrund seines Geschlechts. Ruth wittert einen Präzedenzfall, der eine seit Jahrzehnten stillstehende Gesetzeslage ad absurdum führt. Mit eisernem Willen und scharfem juristischen Verstand zieht Ruth endlich vor Gericht und in einen leidenschaftlichen Kampf gegen die Diskriminierung von Frauen (und Männern). (Quelle: Verleih)

Filmkritik

4 Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit Ruth Bader Ginsburg ist eine Ikone des linksliberalen Amerikas. Gerade von einem Sturz und einer Krebs-OP genesend, ist die 85-jährige Richterin am Obersten Gerichtshof der USA in Zeiten von Trump und einem Rechstrucks in der US-Politik wichtiger denn je, wenn es um Menschenrechte und Gleichberechtigung geht. Schon die Dokumentation „RBG“ beschäftigte sich vor kurzem mit Ginsburgs Leben, die Hollywoodversion bekräftigt die Sehnsucht liberaler Kräfte nach einer Lichtgestalt in zappendusteren Zeiten: „Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit“ zeigt Ginsburg (Felicity Jones, „Rogue One – A Star Wars Story“) als superkluge, supertalentierte Frau, die beim Studium und auch danach immer mit Diskriminierung zum kämpfen hat. Als eine der wenigen Frauen unter Hunderten von männlichen Studenten an der Eliteuni von Harvard schnippt sie sich die Finger wund, um auch einmal vom Professor aufgerufen zu werden. Und obwohl sie Jahrgangsbeste ist, bekommt sie nach dem Abschluss bei keiner Anwaltsfirma in New York einen Job: Frau, Mutter und Jüdin, um Gottes Willen! Also arbeitet Ginsburg als Professorin. Doch in den 70ern schlägt ihre Stunde: Zusammen mit ihrem Mann (Armie Hammer), einem Steueranwalt und Feministen, übernimmt sie den Fall eines älteren Junggesellen, der die Kosten für die Pflege seiner Mutter nicht von der Steuer absetzen darf, weil er nie verheiratet war. Für Ginsburg ist klar: Das dafür verantwortliche Gesetz ist diskriminierend. Ginsburg gewinnt, und das unterhaltsame Biopic endet hier. In der Wirklichkeit übernahm Ginsburg in der Folge zahlreiche Fälle, in denen Frauen benachteiligt und Männer bevorzugt wurden, und umgekehrt. So sorgte sie für viele Präzedenzfälle, denn, so Ginsburgs Überzeugung: Wenn sich die Gesellschaft verändert, dann müssen es die Gesetze auch tun. vs

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Die Berufung - Ihr Kampf für Gerechtigkeit (Poster)

Originaltitel On the Basis of Sex

Regie Mimi Leder

Darsteller Felicity Jones, Armie Hammer, Justin Theroux, Francis X. McCarthy

Entstehungsjahr 2018

Land USA

Filmstart 07.03.2019

Website https://deinkinoticket.de

Genres Drama