Cars 2

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Zwar war „Cars“ (2006) künstlerisch und kommerziell einer der schwächsten Pixar-Filme, aber offenbar reichte das, um eine Fortsetzung zu machen. Der feuerrote Rennwagen Lighthing McQueen, der im ersten Film sein Glück in einem beschaulichen Wüstenkaff gefunden hatte, wird von dem überheblichen Ferrari Francesco Bernouli herausgefordert. Während McQueen bei Grand-Prix-Rennen rund um die Welt versucht, die eigene Ehre zu retten und zugleich die Qualität von alternativem Biotreibstoff (!) unter Beweis zu stellen, wird sein trotteliger, aber herzensguter Abschleppwagen Hook in eine Spionageaffäre verwickelt … „Cars 2“ ist James Bond plus „The Fast and the Furious“ in einer von menschelnden Fahrzeugen bewohnten Welt. Tricktechnisch gibt Pixar hier auf Topniveau Gas, ob Panoramalandschaften einer fiktiven italienischen Küstenstadt oder die rasanten Autojagden. Auch der Witz steckt im Detail (Cameo-Auftritte der Queen als Rolls Royce oder des Papstes als Papa-Mobil). Aber so unterhaltsam das alles auch ist: Die emotionale Tiefe von „Wall-E“ geht diesen Blechkisten ab. (ascho)

Prädikat besonders wertvoll

Cars 2 (Poster)