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Café Olympique – Ein Geburtstag in Marseille

Café Olympique - Ein Geburtstag in Marseille (Poster)

Bewertung

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Filminhalt

Die Kerzen auf der Geburtstagskerze hat sie schon angezündet, doch ihre Gäste lassen sich nicht blicken. Kurzerhand setzt sich die 50-jährige Ariane (Ascaride) ins Auto und landet zufällig in einem etwas abgetakelten Strandbistro bei Marseille. Eh sie sich versieht, kellnert sie dort und kümmert sich stets hilfsbereit um die Sorgen und Nöte der dort lebenden Wahlfamilie, die sie herzlich in ihrer Mitte aufnimmt. „Café Olympique“ ist ein mediterranes Märchen vom Aufbruch ins Ungewisse und eine allzu spielerisch mit Symbolen aufgeladene Parabel über den Mut, sich selbst abwegige Träume zu erfüllen. Regisseur Robert Guédiguian („Der Schnee am Kilimandscharo“) erzählt dies über weite Strecken mit surrealen Anklängen, bei dem Schildkröten sprechen können, allenthalben Chansons ertönen und allerlei unglaubwürdiger Unsinn sich zuletzt in einer erwartbaren Pointe auflöst. Das hat zwar einigen Charme, ist auf Dauer aber zu leichtfüßig und ohne großen Tiefgang. (ascho)

  • Café Olympique - Ein Geburtstag in Marseille (Filmbild 2)
  • Café Olympique - Ein Geburtstag in Marseille (Filmbild 3)
  • Café Olympique - Ein Geburtstag in Marseille (Filmbild 4)
  • Café Olympique - Ein Geburtstag in Marseille (Filmbild 5)
  • Café Olympique - Ein Geburtstag in Marseille (Filmbild 8)