Bride Wars – Beste Feindinnen

„Kann man sehen“ kulturmovies

Frauen seien nicht besser als alle anderen, heißt es einmal bei Fred Vargas, da solle man keine Wunder erwarten. Fürwahr. Aber musste man diese traurige Erkenntnis unbedingt banalisieren, auf Zelluloid bannen und auswalzen? „Bride Wars – Beste Feindinnen“ erzählt die Geschichte zweier Freundinnen (Kate Hudson und Anne Hathaway), die seit ihrer Kindheit unzertrennlich sind und davon träumten, eines Tages im Plaza-Hotel zu heiraten. Die Chancen dafür stehen gut: Beide sind verlobt und planen munter die Festlichkeiten. Doch dann fällt ein Termin aus, so dass den beiden nur noch ein Datum zum Heiraten bleibt – jede der Freundinnen missgönnt nun der anderen das Hochzeitsglück. Aus den hippeligen Schicksen werden rivalisierende Löwinnen, die illoyal und borniert nur ihren Vorteil sehen, einfache Beute wollen und die ehemalige Freundschaft zum Kleinkrieg pervertieren. Es ist ein Film voller Klischees, dessen Originalität und ästhetischer Gehalt lediglich vom Nachmittagsprogramm hiesiger Fernsehanstalten unterboten wird. Klimbim für Girlies und Zicken. Für alle anderen: erbärmliches Kino. (jan)

Bride Wars - Beste Feindinnen (Poster)