Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 1

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Harry Potter hat’s vorgemacht, Vampir Edward und seine geliebte Bella folgen dem Beispiel: Vorm endgültigen Ende der Bestsellerverfilmungen kommt das große Luftanhalten, das letzte Buch wird für’s Kino gesplittet, Cliffhanger-Ende bei Teil eins natürlich inklusive. Doch anders als bei Potter funktioniert die Strategie für die „Twilight“-Reihe hervorragend, weil sich so der vierte Film endlich einmal nicht zwischen Action und Drama, zwischen Horror und Romanze entscheiden muss. Außer ein paar Werwolfszenen hatte die Tricktechnik vor allem mit Bella (Kristen Stewart) zu tun, die nach der Hochzeit und dem langersehnten Sex mit Edward (Robert Pattinson) schwanger und vom Kind auf erschreckende Weise ausgezehrt wird. Regisseur Bill Condon („Dream Girls“) inszeniert den wohl intimsten Teil der Mystery-Saga mit sicherer Ruhe, langen Blicken in die Gesichter seiner Hauptdarsteller und mit erfreulich wenig Schnickschnack. So wird’s nicht bloß romantisch, sondern emotional. (kab)

Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 1 (Poster)