Booksmart

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Alles umsonst? Die Freundinnen Molly (Beanie Feldstein) und Amy (Kaitlyn Dever) haben dem Partyleben abgeschworen (nicht, dass sie jemals zu Partys eingeladen würden) und büffeln unentwegt für den perfekten Highschoolabschluss. Und das nur, um festzustellen, dass ihre verantwortungslosen Mitschüler trotz ständigen Feierns ebenfalls Plätze an den Top-Unis bekommen haben. Molly und Amy beschließen, den entgangenen Spaß nachzuholen – und sich Zutritt zur besten Abschlussparty der Stadt zu verschaffen … Schauspielerin Olivia Wilde gelingt mit ihrem Regiedebüt das feministische Gegenstück zur erfolgreichen Teeniekomödie „Superbad“ (2007), in der einst Feldsteins älterer Bruder Jonah Hill groß herauskam: Den Heldinnen werden immer neue Hindernisse in den Welt gelegt, die Nacht der Nächte zu feiern. Während die Jungsklamotte „Superbad“ seinerzeit auf Krassheit setzte, geht „Booksmart“ die Sache intelligenter an und punktet nicht nur mit urkomischen, pointierten Dialogen, sondern zeigt auch die eigentümliche Dynamik der Freundinnen, die aufeinander angewiesen sind. Dass dann aber die Party, zu der Molly und Amy schließlich vordringen, ganz anders verläuft, als sie es sich vorgestellt haben, versteht sich bei dieser Ausgangslage fast von selbst … rr

Booksmart (Poster)