Bean

„Muss man sehen“ kulturmovies

Bean hat endlich promoviert: In „Bean“ ist Bean ‚Dr. Bean‘. Allerdings auch nicht wirklich, also nicht filmwirklich. Erstmal ist Mr. Bean Museumswächter in London, um alsbald ins ferne, aber nicht kunstlose Los Angeles entsandt zu werden. Die Enthüllung eines neuen Gemäldes soll durch die Worte eines britischen Kunstexperten bereichert werden: ‚Dr.‘ Bean ist geboren … Er ist das, was er in unzähligen TV-Sketchen ist: Bean alias Rowan Atkinson tritt nun endgültig seinen weltweiten Siegeszug an. Und das, wo er praktisch nicht redet. Der Bean-Humor ist nahezu wortlos, basiert mehr auf Gesichtsverzerrungen seines Urhebers oder dessen ungeschickten Handlungen, der nicht nur berühmte Gemälde zum Opfer fallen, sondern auch gläserne Schwäne (Erbstück), Truthähne (klassische Mikrowellenexplosion) und sonst alles, was eigentlich eh nur rumhängt. (kr)