Banksy Does New York

Im Oktober 2013 machte der noch immer unidentifizierte britische Graffiti-Künstler Banksy einen Monat lang ganz New York zu seiner Spielwiese. Neben einem Spray-Gemälde pro Tag organisierte er kuriose Auftritte wie ein Verramschen seiner millionenteuren Drucke an ahnungslose Passanten und Schnitzeljagden mit seinem Publikum. Die Reaktionen fielen ebenso kurios und aussagekräftig aus wie Banksys Werke selbst: Der Bürgermeister lässt Jagd auf ihn machen, kreative Touristen posieren in interaktiven Wandgemälden, und Schäppchenjäger zerstören Wände, Zäune und im Zweifelsfall auch die Bilder selbst, um die vergänglichen Werke zu konservieren oder zu verkaufen. Regisseur Chris Moukarbel, der sich bereits in seiner HBO-Doku ME AT THE ZOO mit postmodernen Formen von Popularität auseinandersetzte, reizt das Phänomen Banksy mit all seinen offenen Fragen voll aus: Wem gehört öffentliche Kunst? Wer bestimmt ihren Wert? Und inwiefern ist die Publikumsinteraktion vielleicht die eigentliche Kunst?

Banksy Does New York (Poster)