Alien – Die Wiedergeburt

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Hollywoods goldene Regel Nr. 1: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Und deswegen verordnet man der Logik gerne einmal ausgedehnten Erholungsurlaub. Das ermöglicht es der in „Alien 3“ mit einem Alien im Bauch verstorbenen Ripley (Weaver), dem Reich der Toten zu entsteigen, um mit knallharter Weiblichkeit ein weiteres Mal gegen die schleimig-scheußlichen Kreaturen zu Felde zu ziehen. Wissenschaftler klonen unsere Heldin, um das Monster in ihr auszubrüten und genetisch zu erforschen. Und weil Dummheit bestraft wird, bricht die Bestie aus, vermehrt sich und jagt schmackhafte Menschen. Der neugewonnene Zynismus steht Weaver blendend, während Winona Ryder sich etwas müht mit der ersten Action-Rolle ihrer Karriere. Regisseur Jeunet serviert eine spannende Schlachtplatte aus Horror und Science Fiction, die dank hintersinniger Bildmetaphorik und Darius Khondjis suggestiver Kamera weit übers Genre hinausweist. Dieweil wir gespannt Teil 5 oder die Leinwandwiedergeburt von Captain Kirk erwarten. Anything goes. (vs)

Alien - Die Wiedergeburt (Poster)