28 Days Later

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Als letzter Mensch stolpert Jim durch die verlassenen Londoner Gassen. Ein Laborvirus hat die Menschen mit Tobsucht infiziert und ein gegenseitiges Abschlachten in Gang gesetzt. „Trainspotting“-Regisseur Boyle gelang ein atmosphärischer Schocker, dessen Gruselfaktor vom Making-of noch übertroffen wird. Es beschäftigt sich hauptsächlich mit der Gefahr realer Epidemien. Wer wissen will, wie man für eine Low-Budget-Produktion London menschenleer gefegt bekommt und warum die DV-Kameraarbeit von Anthony Dodd Mantle wegweisend für alle Genres werden könnte, ist mit dem Audiokommentar von Regisseur und Autor bestens bedient. Weitere Extras: ein Musikvideo, Trailer, animierte Storyboards. Zum Glück ist das alberne alternative Ende mitsamt seinem leinwandfüllenden Huhn nur auf der DVD zu sehen. (rk)

28 Days Later (Poster)