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Fast & Furious Five (2011)

Fast & Furious Five (Poster)

Bewertung

„Sollte man sehen“ kulturmovies

Filminhalt

Keine Filmserie hat sich vom ersten Teil an so offen und ehrlich jeder Art von Logik, Verstand und Intelligenz verweigert wie die „Fast and Furious“-Reihe um eine Gruppe krimineller, aber gutherziger Autoraser. Stattdessen erfüllt sie auch in der dritten Fortsetzung, in der Dom (Vin Diesel) und Brian (Paul Walker) zu lautem HipHop und eingefangen von fliegenden Kameras dem Drogenboss von Rio die Kohle stehlen, den feuchten Traum eines US-Teenagers: Bräute, Muckis, schnelle Autos und Explosionen, angereichert mit einer fast rührend erst gemeinten Sentimentalität, in der die Schlittenklauerbande eine liebende Familie ist. Dieser Automechaniker unter den Filmen gibt gar nicht vor, etwas anderes zu sein als „Ocean’s 11“ mit der Gewitztheit von Sly Stallone und ohne brauchbare Dialoge und ein Mindestmaß an Spannung. Das kann man in seinem Machismo und Sexismus peinlich finden. Oder für eine vermeintliche Parodie von dummen Raser-Streifen, die selber nur ein dummer Raser-Streifen ist. Oder man erfreut sich für zwei Stunden an einer Welt, in der das Gehirn im Bleifuß sitzt. (vs)

  • Fast & Furious Five (Filmbild 2)
  • Fast & Furious Five (Filmbild 3)
  • Fast & Furious Five (Filmbild 4)
  • Fast & Furious Five (Filmbild 5)